Sicherheit für das Kind steht an erster Stelle, daher fotografiere ich auch grundsätzlich nur auf dem Fußboden, um stürze vorzubeugen.

 

  • Eine Wohlfühlatmosphäre schaffen

Schaffen Sie eine angenehme Shooting-Atmosphäre. Das Licht sollte nicht zu grell sein, der Raum sollte nicht zu warm oder zu kalt sein. Entspannte Hintergrundmusik macht das ganze Shooting geschmeidig.

Stellen Sie Getränke wie Wasser oder Saft bereit. Ein Shooting ist anstrengend, da ist eine Erfrischung sehr willkommen.


Rhythmus des Babys bei der Planung beachten

Jede Familie und jedes Baby hat einen anderen Tagesrhythmus. Sie kennen ihr Kind am besten. Versuchen Sie eine Zeit zu wählen, wo es satt, zufrieden und wach ist. Übermüdung und Hunger sind der Killer eines jeden Shootings. Das wird für alle Beteiligten einfach nur anstrengend und das soll man ja schließlich nicht auf den Bildern sehen.

 

  • Es quietscht und gibt Töne von sich

Vor allem die ganz kleinen Babys können ihren Blick noch nicht fokussieren. Da das Baby aber auch auf einigen Bildern in die Kamera gucken soll, muss man einige Tricks anwenden. Manche Babys reagieren auf die Stimmen der Eltern, andere auf bekannte Quietsch-Geräusche eines Spielzeuges. Seien Sie dann sehr schnell mit dem Foto. Meistens haben Sie die Aufmerksamkeit des Kindes nur für einen Bruchteil einer Sekunde, dann ist es schon wieder abgelenkt und guckt ins Nirgendwo.

Eltern sind super Assistenten, die man gut mit einbinden kann um Geräusche zu machen, Man sollte auch darauf achten, dass der Erwachsene, der vor der Kamera steht, ebenfalls in die Kamera guckt und nicht zu Ihnen oder dem Baby (es sei denn, das ist gewünscht). Meist gibt es dann Bilder, auf denen das Kind traumhaft in die Kamera lächelt, der Erwachsene aber gerade etwas sagt oder eben nicht in die Kamera guckt. Reden und animieren Sie das Baby und auch den Erwachsenen. Haben Sie dabei eine sanfte, angenehme Stimme. Wenn das Baby lachen soll, hilft es manchmal, einfach auch laut mit zu lachen. Ja, das ist am Anfang etwas befremdlich, aber das sieht hinterher auf dem Bild ja niemand!

 

  • Überfordern Sie Ihr Kind nicht!

Irgendwann geht das Gequietsche nicht nur dem Fotografen auf den Keks, sondern vor allem auch dem Kind. Gönnen Sie dann dem Kind eine Pause.

 

  • Pausen

Meistens sind die Kinder während des Shootings entspannt und Sie können gut arbeiten. Legen Sie dennoch ab und an Pausen ein. Hauptsächlich werden die Kinder quengelig, wenn Sie Hunger haben, oder die Windel voll ist. Das kann man relativ schnell beheben. Auch kann sich eine Überfordern durch zu viele Sprache wie „Gutschi, Gutschi, … nochmal … oder zu lange anhaltendes Gequietsche mit Quietschtieren negativ auf den Gemütszustand des Kindes auswirken. Jedes Kind mag andere Trage-, Sitz- und Liegepositionen. Erzwingen Sie nichts.

Wenn man eine bestimmte „Pose“ unbedingt möchte, endet das sehr häufig in bitteren Tränen. Lösen Sie diese Situation auf, es gibt noch 100 andere schöne Motive. Meistens mögen die Kleinen es auch nicht, wenn sie zu sehr eingeengt werden. Geben Sie ihm Platz.
Wenn das Kind während des Shootings einschlafen soll, sorgen Sie für Ruhe und Entspannung unter allen Beteiligten.

 

Und jetzt geht's los.

Viele Ideen entwickeln sich beim Shooting.